Allgemeine Reise- und Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters Weimar-Tour GmbH für Busreisen

Wir, der Reiseveranstalter Weimar-Tour, bitten unsere verehrten Reisenden, die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Reiseverträge mit Busveranstaltern vor Abschluss ihres Reisevertrages mit uns zur Kenntnis zu nehmen. Der Reisende bestätigt durch seine Unterschrift auf der Reiseanmeldung, dass er die Reisebedingungen anerkennt. Im Rahmen des Reisevertrages sind zwischen dem Reisenden und uns demgemäß folgende Vereinbarungen getroffen worden.

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterAbschluss des Reisevertrages
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterZahlung
  3. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeistungen
  4. Öffnet internen Link im aktuellen FensterPreisänderungen
  5. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeistungsänderungen
  6. Öffnet internen Link im aktuellen FensterRücktritt des Kunden /Stornobedingungen
  7. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÄnderungen auf Verlangen des Reisenden
  8. Öffnet internen Link im aktuellen FensterReiseabbruch
  9. Öffnet internen Link im aktuellen FensterStörung durch den Reisenden
  10. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMindestteilnehmerzahl
  11. Öffnet internen Link im aktuellen FensterKündigung infolge höherer Gewalt
  12. Öffnet internen Link im aktuellen FensterGewährleistung und Abhilfe
  13. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMitwirkungspflicht des Reisenden
  14. Öffnet internen Link im aktuellen FensterHaftungsbeschränkung
  15. Öffnet internen Link im aktuellen FensterAusschluss und Verjährung
  16. Öffnet internen Link im aktuellen FensterPass-, Visa- und grenzpolizeiliche Formalitäten
  17. Öffnet internen Link im aktuellen FensterGerichtsstand
  18. Öffnet internen Link im aktuellen FensterUnwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen

1. Abschluss des Reisevertrages

Der Reisevertrag soll schriftlich mit unseren Formularen abgeschlossen werden. Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche werden schriftlich erfasst. Der Reisevertrag kommt zustande durch die Unterschrift des Reisenden und die Bestätigung durch uns (Unterschrift und Stempel) auf der Reiseanmeldung. Wenn die Reiseanmeldung nicht sofort durch uns bestätigt wird, ist der Reisende 2 Wochen an die Anmeldung gebunden. Innerhalb dieser Frist muss die Reise von uns bestätigt werden. Kurzfristige Buchungen 2 Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. die Zulassung zur Reise zum Vertragsabschluss. Telefonisch nehmen wir lediglich verbindliche Reservierungen an, auf die hin der Reisevertrag durch die schriftliche Reiseanmeldung, die der Reisende unverzüglich unterschrieben an uns zu leiten hat, und unsere Reisebestätigung geschlossen wird. Von der Reservierung können wir nach 7 Tagen Abstand nehmen, wenn der Reisende es nach Aufforderung wiederum unterlässt, die Reiseanmeldung unterschrieben an uns zurückzusenden. Schadensersatzansprüche wegen Nichteinhaltens der Reservierungsabrede bleiben hiervon unberührt. Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung ab, so liegt in der Bestätigung ein neuer Vertragsantrag, an den wir 10 Tage gebunden sind und den der Reisende innerhalb dieser Frist durch seine Unterschrift anerkennen kann. Der Reisende, der die Unterschrift auf der Reiseanmeldung leistet, ist zur Entrichtung des Gesamtreisepreises verpflichtet, auch wenn er die schriftliche Anmeldung für weitere Personen angibt.

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2. Zahlung

Nach Abschluss des Reisevertrages wird eine Anzahlung von 15% des Reisepreises gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des § 651 k BGB gefordert. Der Restbetrag ist bis 30 Tage vor Reisebeginn gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen zu zahlen. Vertragsabschlüsse 2 Wochen vor Reisebeginn und kürzer verpflichten zur sofortigen Zahlung des Reisepreises gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen und des Sicherungsscheines.

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3. Leistungen

Unsere Leistungen richten sich nach der verbindlichen Leistungsbeschreibung (Prospekt / Katalog) sowie den Reiseunterlagen, insbesondere Anmeldung und Bestätigung. Nebenabreden, besondere Vereinbarungen, vereinbarte Sonderwünsche sind in die Reiseanmeldung und -bestätigung aufzunehmen. Die Preise enthalten Übernachtung im DZ. EZ erfordert in der Regel einen Mehrpreis.

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4. Preisänderungen

Vier Monate nach Vertragsabschluß kann eine Erhöhung des Gesamtpreises bis zu 5 % verlangt werden, wenn sich nachweisbar und unvorhergesehen die Preise der Leistungsträger, insbesondere die Beförderungskosten, die Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen-, Flughafen- oder Einreisegebühren nach Vertragsabschluss erhöht haben oder für die betreffende Reise geltende Wechselkursänderungen eingetreten sind. Die Preiserhöhung kann bis zum 21. Tag vor Reiseantritt verlangt werden. Eine zulässige Preisänderung einer wesentlichen Reiseleistung haben wir dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis von dem Preiserhöhungsgrund zu erklären. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % nach Vertragsabschluss kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis aus unserem Angebot anzubieten.

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5. Leistungsänderungen

Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss und von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.

Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung haben wir dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis aus unserem Angebot anzubieten.

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6. Rücktritt des Kunden / Stornierungsbedingungen

Nach dem jederzeit möglichen Rücktritt ist der Reisende bzw. bei Busanmietungen Vertragspartner verpflichtet, pauschal folgende Entschädigungen zu zahlen:

Erfolgt der Rücktritt bei

Tagesfahrten (Reisepreis bis 75,- €):
bis 28 Tage vor Reisebeginnkostenfrei
ab 27.- 08.Tag vor Reisebeginn10 % (mind. 5,- €)
ab 07.- 01.Tag vor Reisebeginn25 % (mind. 15,- €)
am Tag des Reiseantritts100 % 
Bei Nichterscheinen 100% vom Gesamt-Reisepreis.

Sind im Leistungsumfang Eintrittskarten enthalten, so sind auf diese 100 % Stornokosten zu zahlen. Bei Schiffsreisen gelten die gesonderten Stornobedingungen des jeweilig gebuchten Veranstalters. 


Tages- (Reisepreis über 75,- €) und Mehrtagesfahrten:
bis 28 Tage vor Reisebeginn15 %
ab 27.- 22.Tag vor Reisebeginn25 %
ab 21.- 08.Tag vor Reisebeginn60 %
ab 07.- 01.Tag vor Reisebeginn80 % 
am Tag des Reiseantritts100%
Bei Nichterscheinen 100% vom Gesamt-Reisepreis.

Sind im Leistungsumfang Eintrittskarten enthalten, so sind auf diese 100 % Stornokosten zu zahlen. Bei Schiffsreisen gelten die gesonderten Stornobedingungen des jeweilig gebuchten Veranstalters. 


Busanmietungen:
bis 42 Tage vor Reisebeginnkostenfrei
ab 41.- 28.Tag vor Reisebeginn25 %

ab 27.- 15.Tag vor Reisebeginn

ab 14.- 08.Tag vor Reisebeginn

40 %

60 %

ab 07.- 01.Tag vor Reisebeginn80 % 
am Tag des Reiseantritts100%
Bei Nichterscheinen 100% vom Gesamt-Reisepreis.

Kosten für gebuchte Fähren, Bahnfahrten, Tunnel o.ä. werden laut Stornorechnung des jeweiligen Vertragspartners 1:1 dem Kunden berechnet.

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7. Änderungen auf Verlangen des Reisenden

Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluss Änderungen oder Umbuchungen, so können wir ein Bearbeitungsentgelt von 25,- € pro Person verlangen, soweit wir nicht eine höhere Entschädigung nachweisen (notwendige Umbuchungs- und Änderungsaufwendungen) Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Der Reisende und der Dritte haften uns als Gesamtschuldner für den Reisepreis. Die uns durch die Teilnahme eines Dritten entstehenden Mehrkosten trägt der Reiseanmelder.

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8. Reiseabbruch

Wird die Reise infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), sind wir verpflichtet, die Erstattung ersparter Aufwendungen zu erreichen. Dies gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

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9. Störung durch den Reisenden

Wir können einen Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Reiseveranstalter und / oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Der Reisepreis steht uns weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.

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10. Mindestteilnehmerzahl

Für den Fall, dass vor Reisebeginn die Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen nicht erreicht ist, können wir durch schriftliche Erklärung vom Reisevertrag zurücktreten. Die Erklärung muss unverzüglich bei Erkenntnis des Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl, spätestens 2 Wochen vor geplantem Reisebeginn, dem Reisenden zugegangen sein. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus unserem Angebot anzubieten. Der Reisende hat sein Recht unverzüglich nach Zugang der Erklärung geltend zu machen. macht der Reisende von seinem Recht nicht Gebrauch, wird der bereits gezahlte Betrag dem Reisenden unverzüglich zurückerstattet.

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11. Kündigung infolge höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können beide Vertragsparteien gemäß § 651 j BGB kündigen.

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12. Gewährleistung und Abhilfe

Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, kann der Reisende Abhilfe verlangen, sofern diese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung. Der Reisende kann eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn er den oder die Reisemängel bei dem Reiseleiter oder, falls ein Reiseleiter nicht erreichbar ist, bei uns direkt anzeigt, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige unzumutbar machen. Unterlässt der Reisende schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen ihm keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu. Ist die Reise mangelhaft und leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb der von dem Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, kann der Reisende auch selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn der Reiseveranstalter die Abhilfe verweigert oder ein besonderes Interesse des Reisenden die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt. Wird die Reise durch einen erheblichen Mangel beeinträchtigt, kann der Reisende eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Das gilt entsprechend, wenn die Reise dem Reisenden infolge eines Mangels aus wichtigen und dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zumutbar ist. Bei berechtigter Kündigung können wir für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für deren Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtreisepreis und der Wert der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich (vgl. § 471 BGB). Das gilt nicht, wenn die erbrachte oder zu erbringenden Reiseleistungen für den Reisenden kein Interesse haben. Der Reiseveranstalter hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der sofortigen Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist die Rückbeförderung vom Reisevertrag mit umfasst, hat der Reiseveranstalter auch für diese zu sorgen und die notwendigen Mehrkosten zu tragen. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einen Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

13. Mitwirkungspflicht des Reisenden

Der Reisende ist verpflichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um eventuelle Schäden gering zu halten.

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14. Haftungsbeschränkung

Die Haftungsbeschränkung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder wenn der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diese beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen. Für alle Schadensersatzansprüche des Reisenden gegen den Reiseveranstalter aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Reiseveranstalter bei Personenschäden bis 77.000,- € je Kunde und Reise. Im eigenen Interesse wird der Abschluss einer Reisekranken- und Unfallversicherung empfohlen.

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15. Ausschluss und Verjährung

Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistungen, nachträglicher Unmöglichkeiten und wegen der Verletzung von Nebenpflichten sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende eine genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte. Ansprüche des Reisenden wegen mangelhafter Reiseleistungen, nachträgliche Unmöglichkeiten und die Verletzung von Nebenpflichten verjähren in 6 Monaten nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Macht der Reisende nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende Ansprüche innerhalb eines Monats geltend, so ist die Verjährung so lange gehemmt, bis der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist.

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16. Pass-, Visa- und grenzpolizeiliche Formalitäten

Der Reiseveranstalter weist auf Pass-, Visa- und grenzpolizeiliche Formalitäten einschließlich zwischenzeitlicher Änderungen, insbesondere vor Vertragsabschluss und vor Reisebeginn, hin, die für das jeweilige Reiseland für deutsche Staatsbürger ohne Besonderheiten wie Doppelstaatsbürgerschaften etc. gelten. Bei pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflicht durch den Reiseveranstalter hat der Reisende die Voraussetzungen für die Reise zu schaffen, sofern sich nicht der Reiseveranstalter ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat. Entstehen z. B. infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für die Reise Schwierigkeiten, die auf das Verhalten des Reisenden zurückzuführen sind (z.B. keine Beschaffung des erforderlichen Visums), kann der Reisende nicht kostenfrei zurücktreten oder einzelne Reiseleistungen folgenlos in Anspruch nehmen. Insofern gelten die Ziffern 6 und 9 entsprechend.

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17. Gerichtsstand

Der Reisende kann den Veranstalter an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, dass die Klage sich gegen Vollkaufleute oder Personen richtet, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.

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18. Unwirksamkeit von einzelnen Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im übrigen.

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